REINHARD   RAFFALT

- Cantata Romana -
Römische Kirchen

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Bild Titelseite
Prestel-Verlag München
München 1977

Inhalt:

Reinhard Raffalts Werk kreiste immer wieder um Rom: in Rom sah er - in der lebendigen Tradition seiner Kirche - immer noch den Mittelpunkt der Welt, und vom Glück, mit Rom zu leben, ist er nie müde geworden zu berichten und zu künden.

Leben mit Rom nannten sich denn auch seine beiden ersten Bücher, mit denen er weithin bekannt wurde, im Untertitel, während die aus der Musik gewählten Haupttitel Concerto Romano, Fantasia Romana und später noch Sinfonia Vaticana um so mehr zum Ausdruck brachten, wie sehr ihm daran gelegen war, die unendlich vielfältigen Themen und Motive, die Rom bietet, immer wieder in neuer Modulation, in geistreicher Variation und phantasievoller Orchestrierung zum Klingen zu bringen.

Und so steht am Ende seines Rom-Werkes das Vermächtnis eines "Geistlichen Konzerts": einer Schilderung ausgewählter römischer Kirchen. Für einen universellen Geist wie Raffalt sind die Kirchen Roms nun nicht ausschließlich Gotteshäuser oder bloße Architckturdenkmale, sondern eine Vereinigung des Gegensätzlichen.
Sie sind für ihn Stätten des Heiligen wie des Profanen, Schauplätze der Geschichte und der Gegenwart, die er einmal mit der Inbrunst des Pilgers, ein andermal mit der kritischen Schärfe des Skeptikers betrachtet, dann wieder mit dem Ticfblick des Historikers oder mit dem antiquarischen Eifer des Astheten, immer aber mit größter innerer Anteilnahme.

So gesehen sind die Kirchen Roms letztlich Bühnen jenes Welttheaters, in dem der Barock alles Leben und Treiben dieser Erde, das Sinnvolle wie das scheinbar Widersinnige, symbolhaft zusammengefaßt und als Zwischenakt im göttlichen Heilsplan betrachtet hat.

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